MANIFEST

Das unten stehende Manifest wurde bisher von über 850 Persönlichkeiten aus Kultur und Politik unterschrieben, unter anderem von:

  • Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey
  • Alt-Bundesrat Pascal Couchepin
  • Dr. Didier Pittet (HUG Genf)
  • Mathias Reynard (Nationalrat und Präsident der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK)
  • Gstaad Menuhin Festival
  • Lucerne Festival
  • Locarno Film Festival
  • Montreux Jazz Festival
  • Open Air Gampel
  • Paléo Festival
  • Verbier Festival
  • Ballet Béjart Lausanne
  • Grand Théâtre de Genève
  • Konzert und Theater St. Gallen
  • Luzerner Theater
  • Opernhaus und Ballett Zürich
  • Teatro Sociale Bellinzona
  • Theater Basel
  • TOBS Theater Biel Solothurn
  • Orchester Tonhalle Zürich
  • Orchestra della Svizzera Italiana
  • Orchestre de la Suisse Romande
  • Sinfonieorchester Basel
  • Aargauer Kunsthaus
  • Fondation Beyeler
  • Kunstmuseum Bern
  • Kunstmuseum Luzern
  • Martha Argerich
  • Bastian Baker
  • Claude Barras
  • Eliana Burki
  • Stephan Eicher
  • Rachel Harnisch
  • Stefanie Heinzmann
  • Marthe Keller
  • Yann Lambiel
  • Fabio Luisi
  • Regula Mühlemann
  • Jean-Michel Olivier
  • Omar Porras
  • Nadja Räss
  • Philippe Saire
  • Noémie Schmidt
  • Sina
  • Anna Pieri Zuercher

Das Schweizer Kulturkollektiv versteht die Notwendigkeit, aussergewöhnliche Gesundheitsmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu ergreifen.

Aber die Schweizer Kultur befindet sich in einer beispiellosen Krise, für die sowohl kurzfristig, aber vor allem auch langfristige Lösungen gefunden werden müssen, um die Schweizer Kulturvielfalt zu erhalten sowie die Kultur als wichtiger Wirtschaftssektor in der Gesellschaft zu verankern.

Wir sind uns bewusst, dass bereits Massnahmen für den Kultursektor auf verschiedenen Ebenen ergriffen wurden. Für das Schweizer Kulturkollektiv aber sind die Massnahmen in vielerlei Hinsichten unzureichend.

In strikter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen fordern wir kurzfristig:

  • eine rasche Wiederaufnahme von Covid-19-kompatiblen kulturellen Veranstaltungen,
  • die Nichtdiskriminierung des Kultursektors im Vergleich zu anderen Berufssektoren,
  • ein Entschädigungssystem, das an die spezifischen Bedürfnisse selbstständiger kultureller Akteure angepasst ist.

Darüber hinaus gilt es, längerfristige Lösungen, resp. Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor zu finden.

Das Schweizer Kulturkollektiv bittet die kantonalen Regierungen sowie das Schweizer Parlament, sich in Zukunft verstärkt und mit Nachdruck für den Kultursektor auf allen Ebenen einzusetzen.

Wir suchen weiterhin Unterschriften von Kulturakteuren und Politiker*innen, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Schweizer Kultur kund zu tun.

Falls auch Sie die Initiative unterstützen möchten oder informiert bleiben möchten, schreiben Sie bitte eine E-MAIL mit Ihrem Namen sowie Ihrer Funktion/Beruf.